SOCIAL DISORDER AND A WORLD TURNED UPSIDE DOWN
Performance, ca. 1 Stunde
Video, PAL, Performance, Loop 6’ 2’’
Video, HDV, Feuerwerk im Gewächshaus, Loop 1’ 27’’
Gewächshaus, 2.50 x 1.90 x 1.95 Meter
Fotografie, Die ganze Familie Goodair, 3.80 x 3.00 Meter
Social Disorder and a World Turned Upside Down, Serie von 3 Collagen, ca. 20.0 x 26.0 cm
Social Disorder and a World Turned Upside Down, Bleistift auf Papier, Serie von 30, 14.8 x 21.0 cm
Text zum Projekt von eggerschlatter
Die simple Tatsache des Konstruktes der einen Welt durch das Verbindende der unzähligen, individuellen Welten, hätte eigentlich tragischere Konsequenzen.
Es braucht ein gesellschaftliches Durcheinander. Bestehende Kategorien wie Staaten, Geschlecht, Tier oder Beruf sollen als solche aufgelöst werden. Denn nur so können die Gemeinschaft regulierenden Konstrukte auf einer grundlegenden Ebene diskutiert werden. Eine heterogene Gesellschaft muss ihre Konzepte von Hierarchie und sozialem Ausschluss neu definieren.
Die Beziehung von Tier und Mensch hat sich aus seiner hierarchischen Struktur zu befreien und sich in einer dem dynamischen und produktiven Durcheinander verpflichtenden Verbindung zu etablieren.
Das gesellschaftlich angesehene Arbeitstier muss von seinen Vorgesetzten durch seine Welt gezogen werden. Nicht mehr als Arbeitstier, sondern als Besitzer einer Welt.
Es muss eine Ethik des Durcheinanders her.
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